Erdkunde

Das Fach Erdkunde ist ein Schlüsselfach, das in hohem Maße zur Allgemeinbildung beiträgt. Es wird daher auch an der DS Málaga unterrichtet und je nach Klassen- bzw. Kursstufe mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung differenziert.

In der Mittelstufe spielt die regionale Geographie Europas ebenso eine Rolle wie methodische Aspekte bei der Repräsentation von Raumdaten. Somit haben in dieser Phase themenbezogene Analysetechniken bei der Auswertung von Klimatabellen und thematischen Karten ebenso ihren Stellenwert wie das Lesen von physischen Karten und Diagrammen. Zudem wird ein wesentliches Vorverständnis für die Betrachtung der komplexen Klimavorgänge der Atmosphäre sowie ihr Zusammenhang zur zonalen Vegetation geschaffen. Die Große sowie die Kleine Formenbildung werden an geeigneten Beispielen verdeutlicht ohne jedoch zu diesem Zeitpunkt die Motoren der Prozesse näher zu hinterfragen. Erste Schritte der Computernutzung bei der Raumanalyse und Interpretation erfolgen.

Die Arbeit in der Oberstufe legt dann weitere, wesentliche Grundlagen für ein vertieftes Raumverständnis, indem zunehmend speziellere relevante Raumfaktoren als Unterrichtsinhalte thematisiert und an ausgewählten Raumbeispielen konkretisiert werden. Als Beispiel seien hier nur die physikalischen Grundlagen der Atmosphärischen Zirkulation, die anthropogenen Raumeinflüsse oder Länderanalysen genannt. Ab Klasse 11  treten zudem verstärkt modelltheoretische und kulturgeographische Inhalte auf den Plan, wobei strukturanalytische Methoden und Betrachtungen von Räumen stets vor dem Hintergrund eines möglichen Transfers erfolgen. Die Betrachtung der geomorphologischen Formen fragt nun auch nach den Ursachen und Kräften der Prozesse. Rechnergestütze Unterrichtsarbeit gewinnt mehr und mehr an Bedeutung, um insbesondere der Modellierung von Raumprozessen Rechnung zu tragen. So kann beispielsweise eine bevölkerungs-geographische Analyse eines Raumes durch geeignete Softwarenutzung sinnvoll ergänzt werden.

Erfreulich ist die alljährliche Teilnahme der DS am Wettbewerb NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN. Dieser Wettbewerb wird jeweils in vier Runden abgehalten. In Wettbewerbsrunde eins werden die Klassensieger bestimmt. In der zweiten Runde treten die Klassensieger gegeneinander an und ermitteln den Schulsieger. Diese beiden Runden finden zwischen Ende Januar und Februar an den Schulen statt. Im März treten die Schulsieger in einer dritten Runde gegeneinander an. Der Sieger der Auslandsschulen darf sich dann in der vierten Runde im Juni in Hamburg mit den 16 Landessiegern der deutschen Bundesländer beim Finale von NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN messen.




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