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Aktivitäten der Gruppe Solidarprojekte (GPS) im ersten Quartal

07.02.2015 | 

Das erste Quartal ist für die Gruppe Solidarprojekte zum Marathon ausgeartet, aber obwohl er den Läufer erschöpft am Ziel ankommen lässt, erfüllt er ihn doch mit einem Gefühl von Genugtuung, es erreicht zu haben.

Die Zusammenarbeit mit der Fundación Teodora, die sich nun schon über drei Jahre erstreckt, war erneut ein großer Erfolg. Der Zauberer Paco und Bugui-Bugui, der Clown-Doktor des Lächelns, erfreuten unsere Schüler genauso wie all die Kinder, die sie täglich in den Krankenhäusern Málagas besuchen.

Die Hilfe für Cáritas, die um diese Zeit immer auf die Gruppe Solidarprojekte setzt, ist ein weiterer Grund zur Freude für uns, denn unsere Spenden von Spielzeug, Kleidung und Essen werden effizient an bedürftige Familien verteilt. Die Costa del Sol Nachrichten waren bei der Übergabe der Spenden dabei; Sie können ihren Bericht lesen.

Wie Sie alle wissen, hat Pro-Dunas Kilometer von Dünen zurückgewonnen, die durch die invasive Bebauung der Küste beschädigt oder zerstört worden waren. Im letzten Frühjahr beteiligten sich die Schüler der Gruppe Solidarprojekte an der Säuberung der Dünen. In diesem Schuljahr haben wir einen weiteren Schritt getan und die Dünen aufgeforstet. Auch wenn wir noch viel Arbeit vor uns haben, so hat die Düne der Deutschen Schule doch schon alles, was sie zur vollständigen Rückgewinnung braucht.

Zum Abschluss des Quartals startete die Gruppe Solidarprojekte ihre intensivste Kampagne und bemühte sich nach Kräften, den Verein „Los ángeles malagueños de la noche“ (Die Engel der Nacht Málagas) zu unterstützen, der täglich ca. 2000 Menschen in äußerst prekärer Lage mit Essen versorgt. Der Weihnachtsbasar spendete 10% seiner Einnahmen, um rund 700 Menschen ein Weihnachtsessen zu bescheren, und wir versäumten auch nicht die Gelegenheit, es Schülern zu ermöglichen, für einen Tag Freiwilligendienst zu leisten. So banden wir uns am 13. Dezember die Schürzen um und gaben in den Räumen, die der Verein hinter der Kirche Santo Domingo in Málaga hat, das Mittagessen aus.

Im Folgenden finden Sie die Eindrücke einiger Schüler der Jahrgangsstufen 10, 11 und 12.

Beatriz Pino erklärt, dass, obwohl sie auf die menschlichen Schicksale, die sie vorfinden würde, vorbereitet war, eine Wirklichkeit kennen lernte, die ihr unbekannt war und die sie sich nicht hatte vorstellen können. Sich in die Aktivitäten dieses Vereins einzubringen, gab ihr nicht nur die Gelegenheit, die reale Lebenswelt vieler Menschen kennen zu lernen, sondern auch freundlichen und dankbaren Menschen zu helfen, die alles verloren haben. Diese Erfahrung hat ihr eine neue Perspektive eröffnet und sie dazu gebracht, über sich hinaus zu wachsen. Es gibt viele Gründe, dem Verein „Los ángeles malagueños de la noche“ dankbar zu sein.

Obwohl wir in der Schule vielen Vereinen helfen, urteilt Cristina Espiga, und diese uns über ihre Projekte und ihre Arbeit informieren, ist es doch etwas ganz anderes, diese Arbeit aus erster Hand mitzuerleben. Die Erfahrung ist für die Schüler der Gruppe Solidarprojekte, die die Gelegenheit hatten, den Verein zu unterstützen, unglaublich wichtig gewesen. Vielen Dank an Antonio und María José und an Frau Pérez und Frau Molina, die es ihnen ermöglichten, daran teilzuhaben. 

Und Daniela Osma möchte alle dazu animieren, den Verein zu unterstützen, denn für sie ist die Erfahrung sehr erfreulich gewesen, und sie lädt alle dazu ein, nach Möglichkeit aus erster Hand zu erfahren, wie die ungeschminkte Wirklichkeit vieler Familien in Málaga aussieht.




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