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DS Málaga unter den TOP Auslandsschulen beim Deutschen Schulpreis

02.02.2016 | 

Zum ersten Mal konnten sich die deutschen Auslandsschulen in einer Sonderkategorie um den begehrten deutschen Schulpreis der Robert-Bosch-Stiftung bewerben, dessen Ziel es ist, „pädagogische Exzellenz auszuzeichnen“ und sie für die Schulentwicklung anderer Schulen nutzbar zu machen: „Der deutsche Schulpreis möchte, dass gute Schule „Schule“ macht.“ 

Nach dem hervorragenden BLI-Ergebnis von 2014 fühlte sich die Deutsche Schule Málaga motiviert, mit den anderen deutschen Auslandsschulen in Wettstreit zu treten. Zwischen September und Weihnachten wurden die umfangreichen geforderten Bewerbungsunterlagen erstellt: Zu immerhin sechs Qualitätsbereichen wollten die Juroren Details wissen. Dabei geht es nicht nur um aktuelle Ergebnisse. „Der Weg dorthin und die Herausforderungen, die eine Schule gemeistert hat sowie der Ausblick auf ihre weitere Entwicklung sind ebenfalls von Bedeutung,” heißt es in der Ausschreibung. 

Nach dem Abschicken der Bewerbung begann das Warten. Am Mittwoch, dem 27. Januar, kam der von allen ersehnte Anruf: Die Deutsche Schule Málaga gehört zu den drei besten deutschen Auslandsschulen und geht in die Endrunde! Bevor die Jury entscheidet, wer den 1. Preis gewinnt, stattet sie diesen drei Schulen einen zweitägigen Besuch ab, um sich vor Ort die Umsetzung ihrer Konzepte anzusehen. 

Der 8. und der 9. Februar waren aufregende Tage für uns, gefüllt mit Gesprächen, Unterrichtsbesuchen und natürlich Nervenkitzel. Umso erfreulicher war die positive Rückmeldung der Juroren, die besonders unser hervorragendes Schulklima und die hohe Identifikation aller mit der Schule lobten. Unsere Schüler hinterließen ebenfalls einen nachhaltigen Eindruck: Die Jury attestierte ihnen durchweg gutes Benehmen, das „nicht aufgesetzt wirkte“ und sah, dass sie Verantwortung füreinander übernehmen und sich der Tatsache bewusst sind, dass die bikulturelle Erziehung an der Schule ein Privileg ist. Der Jury imponierte darüber hinaus die umfangreiche und detaillierte Dokumentation der kontinuierlichen Schulentwicklungsarbeit, die sie „am Puls der Zeit“ einschätzten und sie zeigten sich beeindruckt vom Methodentraining und vom deutschsprachigen Fachunterricht. Natürlich zeigte sie uns auch Entwicklungspotential auf, betonte dabei aber immer, dass es sich um konstruktive Kritik „auf hohem Niveau“ handele, da die Unterrichtsqualität gut und wir bei vielen Aspekten bereits auf einem guten Weg der Entwicklung seien. Wir können stolz auf unsere Schule sein!

Jetzt heißt es erst einmal wieder warten. Anfang März wird die Jury die dritte TOP Schule besuchen und Ende März erfolgt die Endausscheidung. Dann erfahren wir, ob wir zu den zwei TOP Schulen gehören, die zur Preisverleihung im Juni nach Berlin eingeladen werden, während der die Gewinnerschule bekannt gegeben wird. Zu den TOP Auslandsschulen gehören wir auf jeden Fall!

Mehr Informationen finden Sie hier.




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