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Alain Diabanza über seine Flucht aus dem Kongo

29.01.2018 | 

Am 17. Januar 2018 berichtete der ehemalige Flüchtling Alain Diabanza den Schülern der Deutschen Schule Málaga über das Leben im Kongo und seine lange und gefährliche Flucht nach Europa. Mit vielen Details und Fotos schilderte er den beschwerlichen Weg durch Afrika und seine Ankunft in Spanien. Den letzten Teil seiner Flucht hatte er schwimmend zurückgelegt – und war im kalten Wasser ohnmächtig geworden, Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. 

Alain Diabanza erklärte den Schülern auch den Zusammenhang zwischen dem illegalen Abbau des Minerals Coltan, das in Handys verwendet wird, und dem Krieg, der bislang 8 Millionen Tote gefordert hat. Die Schüler der Klassen 5 bis 10 waren von seinen Schilderungen tief berührt. Bei der anschließenden Fragerunde hatten sie viele Fragen an Alain Diabanza, die er geduldig beantwortete. Nach dem Vortrag durften die Schüler ihren Gefühlen anonym Ausdruck geben, hier einige Beispiele: - „Durch den Vortrag bin ich dankbarer für das, was ich habe.“ 

- „Alle Menschen sollten über die Zustände des illegalen Abbaus von Coltan informiert sein.“ 

- „Ich fand es sehr traurig, dass für die Regierung des Kongos die Menschenleben so wenig Bedeutung haben. Die Menschen werden sehr schlecht behandelt und teilweise ausgebeutet. Sie tun mir leid. Ich finde es auch nicht gut, dass es den Menschen dort so schlecht geht nur damit wir ein neues Handy haben können.“

Die Deutsche Schule Málaga wird auch in diesem Jahr erneut Spenden für die Organisation CEAR sammeln. Am 20. April 2018 findet die zweite Auflage des großen Spendenlaufs statt




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