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Kunstausstellung am 23. März 2017 in der DS Malága

09.04.2017 | 

Die Klassen 11 und 12 zeigten ihre Semesterarbeiten: Stop-Motion-Filme und Architekturmodelle

„Jede Auseinandersetzung mit Kunst ist eine Begegnung mit uns selbst.“

Wie intensiv die Schülerinnen und Schüler dieses Angebot, diese Chance, genutzt haben, zeigten die Arbeiten, die wir am Donnerstag, den 23. März 2017, sahen.

Die 11. Klasse hatte die Möglichkeit, über eine Verwandlung nachzudenken, eine Metamorphose, in die sie sich selbst gern begeben möchten, die ihnen entspricht und gefällt.

Dabei haben sie ihre Fantasie entfesselt und ganz unterschiedliche Verwandlungen ins Bild gesetzt und zu kleinen Stop-Motion-Filmen montiert. Sei es die klassische Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling, die hier sinnbildlich betrachtet wurde, oder die Wandlungen und Turbulenzen in einer Freundschaft, die zu einer Veränderung führen, bis hin zur Verwandlung, die viele Andalusier jährlich sehr gern vollziehen – nämlich, wenn sie sich zur Feria begeben und vieles andere mehr.

Die 12. Klassen waren im vergangenen Schuljahr in Berlin, haben dort ein Praktikum gemacht, aber vor allem auch eine Stadt erkundet, deren Architektur besonders interessant und vielfältig ist.

Der Chance, diese Architektur durch ein eigenes Bauwerk, durch „a new building for Berlin“, zu ergänzen, sind viele Schülerinnen und Schüler mit regelrechter Leidenschaft gefolgt und eigentlich müssten diese grandiosen Ideen verwirklicht werden. Berlin wäre dann reicher: Es hätte ein fantastisches neues Museum, das erlebnisorientiert und sinnlich erfahrbar die jüngste Geschichte der Stadt erzählt, eine Bibliothek, die zur Begegnungsstätte wird, ein umwerfendes Clubhaus, das spanische Lebensart in die deutsche Hauptstadt brächte, ein Wohngemeinschaftshaus, in dem Flüchtlinge mit einer jungen Familie gemeinsam leben und vor allem kommunizieren könnten oder ein beeindruckendes Bauprojekt in Parknähe, das für traumatisierte Kinder eine Heilung befördern könnte.

Innerhalb der Ausstellung erläuterten die Schüler konzeptionelle Details zu ihren Projekten und es bildeten sich angeregte kleine Gesprächskreise.

Die Schülerinnen und Schüler erlebten ein sehr interessiertes und begeistertes Publikum und erfuhren diese positive Resonanz als Würdigung ihrer kreativen Arbeit.

Diese erste kleine Kunstausstellung ist gelungen und sollte den Auftakt zu einer regelmäßigen Veranstaltung dieser Art bilden.

Ines Wagner 

(Lehrerin für Kunst und Deutsch)




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