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Die Veranstaltung erinnert an den Mauerfall 1989 mit Zeitzeugen aus dem Osten und Westen

21.11.2013 | 

Zum Feiertag des Mauerfalls in Berlin am 09.11.1989 organisierte unsere Schule eine Veranstaltung, die uns Schüler, neben den geschichtlichen Fakten auch die persönlichen Erlebnisse unserer Lehrer näher bringen sollte. Max Kosich (12b) leitete die Veranstaltung mit einer geschichtlichen Zusammenfassung ein. Amanda Petré und Faye Kempf (12b) stellten den Lehrern (Dr. Zurawka, Frau Gerber und Herrn Habe nicht) Fragen. Die Lehrer haben zur Zeit des Mauerfalls an sehr verschiedenen Orten gelebt.

Zuerst hörten wir die Geschichte von Herrn Habenicht, der in der Bundesrepublik Deutschland wohnte. Die Nachricht des Mauerfalls erreichte ihn verspätet, da er sich gerade auf dem Weg zum Haus seiner Mutter, die Geburtstag hatte, befand.  Als er dort ankam, fand er seine Familie mit Tränen in den Augen vor dem Fernseher vor, da einige Familienangehörige im Osten lebten und nun die Möglichkeit hatten, auszureisen.

Auch unsere Lehrerin, Frau Gerber, erfuhr nicht sofort die freudige Nachricht. Als junge Lehrerin verschlief sie den Mauerfall. Sie lebte auf der anderen Seite der Mauer, in der damaligen DDR (genauer in Dresden). Kurze Zeit später reiste sie, wie die meisten Ostdeutschen, in den Westen.

Zuletzt berichtete Dr. Zurawka. Er hatte schon den Bau der Mauer im Jahre 1961 erlebt. Am 9. November 1989 befand sich Dr. Zurawka in Marbella an unserer Schule.

Unsere drei Zeitzeugen bestätigten übereinstimmend, dass es eine sehr wichtige und spannende Zeit in ihrem Leben und sicherlich im Leben aller Deutschen war.

Und wie bei jedem wichtigen Ereignis wusste jeder, der diesen Tag erlebt hat, genau, wo er an diesem für uns Deutsche so wichtigen Tag war.

 

Chiara Lageveen 12a

 




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