Biologie

Die Biologie als die Naturwissenschaft vom Leben prägt im zunehmenden Maße unsere Gesellschaft. Biologische Erkenntnisse haben für die Medizin und in den Bereichen Ernährung, Gentechnik, Biotechnologie und Ökologie heutzutage eine hohe gesellschaftliche Bedeutung und gewinnen in der technischen Anwendung zunehmend wirtschaftliche Bedeutung.
Das Fach Biologie fördert durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen sowie den Arbeitsmethoden und Denkweisen der Fachwissenschaft die Kompetenzen, die Schüler für eine fundierte Allgemeinbildung, eine naturwissenschaftlich-technische Berufsorientierung und auch für die aktive Teilhabe an der öffentlichen Diskussion benötigen. Die Erkenntnisse der Humanbiologie oder die Sichtweise der Evolutionstheorie beeinflussen überdies in hohem Maß das Selbstverständnis und Weltbild.

Das Fach Biologie wird an der DS Malaga in der Oberschule von Klasse 5 bis Klasse 12 durchgehend unterrichtet, ist in der Oberstufe (Klassen 11 und 12) Teil des Pflichtunterrichts. Das für die Entwicklung von biologischer Sachkompetenz erforderliche Fachwissen bezieht sich laut Lehrplan schwerpunktmäßig auf inhaltliche Basiskonzepte, die in den Organisationsebenen „Zelle“, „Organismus“ und „Ökosystem“ dargestellt werden. Handlungsorientierte Unterrichtsmethoden (Praktika, Gruppenarbeit) leisten einen Beitrag zum Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Schüler, die allen naturwissenschaftlichen Fächern gemeinsam sind. So lernen sie beim Planen und Durchführen von Experimenten genaues Beobachten, klares Beschreiben sowie sachgerechtes Erklären und Bewerten.

In den ersten beiden Jahren des Biologieunterrichts erfolgt die Betrachtung des Menschen, der Wirbeltiere und Blütenpflanzen. Dadurch wird ein erweiterter Einblick in biologische Zusammenhänge vermittelt Dies führt unsere Schüler zu grundlegenden Kenntnissen über den eigenen Körper, Wirbeltierarten in ihren Lebensräumen und ihre spezifischen Anpassungen, Wechselbeziehungen in Lebensgemeinschaften sowie einigen Verhaltenselementen bei Tier und Mensch. Wichtige Ziele sind dabei auch Interesse und Freude an der Natur aufzubauen und zu bewahren.
In Klasse 7 erfolgt eine Sexualerziehung über die biologischen Grundlagen hinaus. So führen erfahrene Frauenärzte Fortbildungen zum Thema „Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten“ durch. Weitere Themenschwerpunkte sind die Gliedertiere und das Ökosystem Wald.
Aufgrund ihrer Fähigkeit, zunehmend abstrakter zu denken, setzen sich die Schüler im Biologieunterricht ab Jahrgangsstufe 8 mit komplexeren Themen aus den Bereichen Genetik, Zellbiologie, Ökologie und Humanbiologie auseinander. Daneben wird das Thema Suchtprävention aufgegriffen und durch einem jährlichen Suchtpräventionstag vertieft.
In den Jahrgangsstufen 11 und 12  erwerben unsere Schüler in den Teildisziplinen Zytologie, Genetik, Stoff- und Energiewechsel und Neurobiologie ein vertieftes Verständnis von Lebensvorgängen auf zellulärer und molekularer Ebene. Die Beschäftigung mit Inhalten der Ökologie, der Evolutions- und der Verhaltensbiologie erfordert zunehmend ein Denken in Systemzusammenhängen. In der Auseinandersetzung mit Anwendungen biologischer Kenntnisse, z. B. in der Bio- und Gentechnologie, lernen die Schüler Möglichkeiten, aber auch Grenzen und Gefahren der dynamischen Wissenschaft Biologie kennen. 




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