1. Historischer Rückblick

1.1. Ursprünge

Schon in der Genesis ist von einem Garten namens Eden die Rede, in dem Adam und Eva ihre paradiesischsten Stunden verbracht haben sollen.


(Wikipedia: Lucas Cranach der Ältere: Adam und Eva im Garten Eden, 1530)

1.2. Antike

In der Antike legten bedeutende Denker wie Platon, Sokrates und Epikur zusammen mit ihren Schülern Gärten an, um eine inspirierende Umgebung für Philosophie, Dichtung und Wissenschaft zu schaffen.



(Wikipedia: Platon, Museo Pio-Clementino)


(Johann Friedrich Greuter: Sokrates und seine Schüler, 17. Jh.)

1.3. Mittelalter

Erholung, Entspannung und Wohlbefinden, fanden Geistliche in den Klostergärten des Mittelalters. Auch Heilkräuter wurden dort z.B. von Hildegard von Bingen kultiviert.



(Bigstock: jbouzou)

1.4. Neuzeit

Um 1630 empfahl der Lehrmeister Jan Amos Comenius in seiner Didactica Magna: "Drauβen soll nicht nur ein Platz vorhanden sein zum Spielen und Springen [...] sondern auch ein Garten, in den man [die Kinder] ab und zu schicken soll, dass sie sich am Anblick der Bäume, Blumen und Gräser freuen können."

1695 legte Hermann Francke in seinem Waisenheim in Halle den 1. Schulgarten an. Andere Quellen benennen ein halbes Jahrhundert später den evangelischen Theologen und Berliner Pädagogen Johann Julius Hecker als Wegbereiter der Schulgärten. Die dank ihrer Initiative in Deutschland und ganz Europa rasch wachsende Bewegung förderte tausende von Schulgärten bis ins frühe 20. Jahrhundert.


(Johann Julius Hecker)







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